Informationen Galapagos
Galapagos bietet ein spektakuläres Feld an Tier- und Pflanzenarten, von denen viele nirgends sonst auf der Welt zu finden sind. Pinguine, Meerechsen, Seelöwen, Goldrochen, Mantas und Schildkröten sind nur ein Bruchteil der Meerestiere, die man auf Seymour, Santiago, Santa Cruz, Darwin und Wolf sehen kann. Es gibt auch Delfine, Grindwale und Haie. Die felsigen Inseln sind ein Magnet für Hunderte von Galapagos-, Weißspitzen- und Hammerhaien. Auch Walhaie werden regelmäßig gesichtet, ebenso wie Riesenschildkröten, Blaufußtölpel und Flamingos.
Klima
Das Klima der Inseln wird beeinflusst von ihrer Lage am Äquator, dem kalten Humboldtstrom aus der Antarktis, dem jährlichen El- Niño-Phänomen und den Bergen auf den größeren Inseln, welche die Feuchtigkeit der vorherrschenden Ozeanwinde einfangen. Trotzdem sind die Inseln sehr trocken aufgrund des harten, undurchlässigen Basalts und der Äquatorhitze.
Juni bis November
Die Temperatur reicht von ca. 17ºC bis 27ºC. Zu dieser Zeit ist es in fast ganz Ecuador und Galapagos kühler und trockener. Die beste Reisezeit für das ecuadorianische Festland.
Empfehlungen
Wir empfehlen lockere, bequeme Kleidung. Sie sollten 2 Paar Schuhe für bequemes Laufen mitbringen, Shorts, leichte T-Shrits und langärmlige Shirts, eine leichte Jacke oder Wind-Breaker für den Abend. Hut, Sonnenbrille und Sunblocker.
Die Kultur der Galapagos-Inseln
Ecuadorianische und ausländische Wissenschaftler arbeiten ständig in Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz an Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Erhaltung der Reptilien, Vögel und Pflanzen. Die Charles-Darwin-Forschungsstation, eröffnet 1959, führt Bildungsprojekte durch, die dem Galapagos-Nationalpark dienen sollen. Die Hauptprogramme der Station konzentrieren sich auf die Erhaltung der natürlichen Ressourcen und den Schutz der Flora und Fauna der Gegend, darunter Programme zur Überwachung der Gewinnung natürlicher Ressourcen.
Geschützte Areale
Die Galapagos-Inseln bestehen aus vielen Inseln, auf denen Touristen das ursprüngliche Stadium des komplexen, sich ständig fortentwickelnden Ökosystems wahrnehmen und erkunden können, das Galapagos so berühmt gemacht hat. Auf der Insel Floreana können Sie z. B. die Postbucht, den Schwarzen Strand, Flamingo- Lagune, Kormoran-Punkt oder die Piratenhöhlen besuchen. Es gibt auch Tauchreviere, wie beispielsweise La Corona del Diablo. Auf Genovesa sind besonders die Fregattvögel, Pelzrobben, Merrechsen, Rotfuß- und Maskentölpel hervorzuheben. Auf Fernandina leben Seelöwen, Iguanas, Pelikane, Pinguine und Kormorane. Auf Española kann man den Blaufußtölpeln bei ihrem Tanz zusehen oder die Albatrosse bei der Balz beobachten. Andere sehenswerte Punkte auf Galapagos sind El Géiser, El Soplador und Cucubes, die alle Heimat einer Vielzahl exotischer und seltener Vögeln sind. Santiago ist bekannt als einer der besten Punkte zum Tauchen und auch für die Möglichkeit, zwischen Lavaformationen den ganzen Weg bis zur kegelförmigen Vulkanspitze von Bartolome zu laufen. Im Norden von Seymour leben Kolonien von Fregattvögeln, Seelöwen und Blaufußtölpeln. Die Plazas-Inseln sind ein wichtiger Lebensraum für Seelöwen, Iguanas, Kakteen und Seemöwen. Santa Fe ist eine Bucht umgeben von Wäldern aus Riesenkakteen, von Seelöwen, Sperbern und Iguanas. Isabela beherbergt eine Schildkröten-Aufzuchtstation und weist konstante vulkanische Aktivität auf. Im Jahr 1998, nach zwanzigjähriger Aktivität, brach der Vulkan Cerro Azul plötzlich aus.
INSEL BALTRA
Trockene Vegetation und Heimat von Landechsen. Die Militärbasis der USA aus 1942 wurde 1958 an Ecuador zurückgegeben und wird nach dem Neubau noch immer als militäre Flugbasis der ecuadorianischen Regierung genutzt. Sie unterstützt den Touristentransport im Archipel und beherbergt den Hauptflughafen des Archipels.
INSEL BARTOLOME
Westlich der Insel Santiago. Es ist eine sehr junge Insel. Sie weist verschiedene Farben auf, was von ihren unterschiedlichen Lavasorten und Altersstufen abhängt. Aber natürlich ist es viel interessanter, auf der Insel zu sein, als sie von oben zu bewundern. Immerhin gibt es hier und auf Santiago Hunderte von Kratern. Ein schmaler Kanal trennt die beiden Inseln voneinander. Bartolome besitzt kaum Vegetation, und die existierende besteht hauptsächlich aus Lavakakteen.
INSEL GENOVESA – Tower
Diese abseits gelegene Insel befindet sich im nordöstlichen Teil des Archipels. Viele Kreuzfahrten schließen sie aufgrund der Entfernung (mind. 8 Std. Fahrt je Strecke) nicht mit ein. Wenn Sie jedoch Zeit haben und ein Vogelliebhaber sind, ist diese Insel definitiv ein Muss. Sie ist der beste Ort des ganzen Archipels zur Beobachtung von Rotfußtölpel-Kolonien, und beheimatet außerdem Seelöwen und Pelzrobben.
INSEL ISABELA – Albemarle
Isabela ist die größte Insel des Archipels und nimmt ca. 60% der Landfläche von Galapagos ein. Sie ist aus den Vulkanen Cerro Azul, Sierra Negra (Santa Tomás), Alcedo, Darwin, Wolf und Ecuador gebildet, die zu einer Insel zusammenschmolzen. Alle außer dem schon älteren Volcán Ecuador sind noch heute aktiv. Obwohl Isabela einige Besucher Orte besitzt, wird sie nicht oft von Touristen besucht. Die meisten Landungsstellen liegen an der Westküste, und nur größere Schiffe unternehmen diese lange Reise, oder diese Stellen werden auf längeren Touren angefahren.
INSEL FERNANDINA – Narborough
Die jüngste der Galapagos-Inseln, Fernandina, ist ca. 700.000 Jahre alt. Fernandina ist Heimat großer Kolonien von Meerechsen, Galapagos-Pinguinen und flugunfähigen Kormoranen.
INSEL PLAZA SUR
Dies ist eine sehr kleine Insel von 0,13 km2 und 23 m Höhe über dem Meeresspiegel. Sie liegt östlich von Santa Cruz und entstand aus der Erhebung des Meeresbodens. Hier leben eine große Seelöwen- Kolonie, Land- und Meerechsen, Lavaechsen, Schwalbenschwanz- Seemöwen, Blaufuß- und Maskentölpel, Seeschwalben, Tropikvögel etc. Geringe Vegetation, jedoch unabdingbar für das Überleben der Landechsen und anderer Tiere. Die Insel ist sehr sensibel und wird streng geschützt, wie andere Inseln auch.
INSEL SANTIAGO – James
Auch bekannt als James und San Salvador, machen die zentrale Lage und die zahlreichen Landungsstellen die Insel Santiago zu einem Teil fast jeder Galapagos-Reise. Als beliebtes Ziel für Piraten und Walfänger hat Santiago eine lange Geschichte sowie einige hervorragende Möglichkeiten zu Tierbeobachtungen. Die Höhepunkte jedes Besuchs sind die Pelzrobbengrotte, die Flamingo-Lagune sowie die Chance, Galapagos-Falken und Vermilion - Fliegenschnäpper zu sehen.
INSEL RABIDA – Jervis
Gelegen südlich von Santiago, ist Rabida eine der vulkanisch vielseitigsten Inseln der Kette. Geologisch besteht sie aus eroierten Hügeln und Lava aus den Kratern, was ihr ihre auffälligen Farben verleiht. Der Besuch beginnt mit einer nassen Landung am tiefbraun gefärbten nördlichen Strand.
INSEL FLOREANA – Charles
Etwa 4 bis 5 Std. westlich von Española und in gleichem Abstand von Santa Cruz gelegen, war diese Insel lange Zeit ein bevorzugter Ort für Besucher wie Piraten, Walfänger und frühe Siedler. 1973 errichteten Britische Siedler das Postbüro, um Briefe nach und von England zu senden. Diese Tradition wurde über die Jahre hinweg fortgeführt, und sogar heute noch können Besucher Briefe ohne Briefmarken abholen und verschicken, damit sie in ferne Ziele geschickt werden.
INSEL SEYMOUR – Nord-Seymour
1,9km2 Fläche und 10 Meter über dem Meeresspiegel. Ebene Oberfläche, die Vegetation basiert auf Bäumen und Büschen.
INSEL SANTA CRUZ
Zweitgrößte Insel des Archipels. Zentrum der Inselgruppe und eine der fünf meistbewohnten. Puerto Ayora beherbergt die Charles-Darwin- Forschungsstation.
INSEL SAN CRISTOBAL
auch eine der Ältesten. Erodierte Vulkankegel im Norden der Insel und eine üppige Vegetation im Süden charakterisieren die Insel. Puerto Baquerizo Moreno ist der größte Ort und Hauptstadt der Provinz, sowie die zweitgrößte Siedlung der Inselgruppe.
INSEL ESPAÑOLA – Hood
Etwa 10-12 Stunden von Santa Cruz entfernt liegt Española, die älteste und südlichste Insel der Kette. Die Fahrt über das offene Wasser kann ziemlich rau werden, besonders zwischen August und September.
INSEL SANTA FE – Barrington
Im Süden des Archipels zwischen Santa Cruz und San Cristobal. Die Insel hat zwei kleine Strände, die von Seelöwen belagert sind. Ein guter Teil der Insel eignet sich zum Schnorcheln, da Weißflossenhaie, Mantas, Meeresschildkröten und verschiedene Fische aller Arten und Größen gesehen werden können.